smartflower: Das Solar­kraftwerk fürs Zuhause

Die Solaranlage smartflower kann den gesamten Strom für einen Haushalt produzieren.

Das Solarkraftwerk für den Garten

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach schaut man sich kaum aus der Nähe an. Wenn sie aber im Vorgarten installiert ist, wird sie für Hausbewohner Teil ihres Lebensraums. Das war auch die Idee hinter der Gestaltung des neuartigen Solarsystems. Das Ergebnis nennt sich smartflower, kommt aus Österreich und hat die Form einer vier Meter hohen Sonnenblume. Ihre „Blütenblätter“ sind mit Solarmodulen bestückt, im „Stängel“ verbergen sich Bedien- und Speicherkomponenten.

Die smartflower fügt sich als überdimensionale Sonnenblume perfekt in den Lebensraum ein.

Beweglich und effizient: Der Modulfächer dreht sich mit der Sonne

Die Anlage wird astronomisch gesteuert, sie öffnet sich mit dem Sonnenaufgang. Im Vergleich zur unbeweglichen Aufdachanlage beginnt sie früher damit, die benötigte Menge Strom zu produzieren, und fängt auch die letzten Sonnenstrahlen ein. Denn mithilfe von Stellmotoren richtet sich der Solarmodulfächer im Tagesverlauf fortwährend optimal zum Stand der Sonne aus.

Auch bei bewölktem Himmel und niedrigem Sonnenstand im Winter schöpft die smartflower so die Energiequelle am Firmament effizient aus – und produziert rund 40 Prozent mehr Energie als herkömmliche Solaranlagen.

So bewegt sich die Anlage:

Ausreichend Strom, Tag und Nacht

Mit insgesamt 18 Quadratmeter Solarfläche produziert das aufklappbare All-in-one-Solarsystem rund 4.000 Kilowattstunden Strom im Jahr – genug, um einen europäischen Durchschnittshaushalt komplett zu versorgen. Das farbenfrohe Sonnenkraftwerk ist auch optisch ein positives Statement für saubere Stromerzeugung.

Automatisch gut aufgestellt: Die Solarmodulfächer entfalten sich selbstständig und richten sich nach der Sonne aus.

Gut aufgestellt: Die Solarmodulfächer der Anlage werden automatisch ausgefaltet.

Autarke Lösung: Daten und Fakten

  • Die Blütenblätter sind 2,10 Meter lang und aus Spezialglas, das den Bewegungen der „Blume“ standhält.
  • Die Anlage wiegt zwischen 700 und 1.000 Kilogramm. Kostenpunkt: ab 10.500 Euro netto aufwärts – je nach Ausführung.
  • Es gibt die smartflower in zwei Varianten: wahlweise als On-Grid-Variante (am Stromnetz anhängend) mit 2,3 Kilowattstunden Speicher oder auch vollkommen netzunabhängig als Off-Grid-Version mit einer Speicherkapazität von 4,6 Kilowattstunden.
  • Außerdem ist die Anlage mit einer integrierten Ladestation für Elektrofahrzeuge und E-Bikes zu haben. Damit deckt die smartflower auch den Bereich Mobilität ab und eignet sich ebenso für Privatverbraucher wie für Unternehmen, Kommunen und Hotelbetriebe.

Der eLIFE-Ausblick: Genau wie die Hausbatterie ist auch die smartflower ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende. Die autarken Energieerzeugungs- und Speichersysteme werden Teil der Smart Grids sein, mit denen wir unsere Energieversorgung regeln und stabil halten. Ein intelligentes System für den Hausgebrauch, das bereits in Serienreife gegangen ist, heißt Smart Home – übrigens auch bei Vattenfall zu haben.