Der E-Bike-Test: Drei nachhaltige Wege zum Ziel

Die E-Bikes von Klaxon, Bulls und Pegasus geben Ihrem Alltag einen Extra-Schub Energie.Drei für mehr Energie im Alltag: die E-Bikes von Klaxon, Bulls und Pegasus.

Unser Fokus: Der elektrische Antrieb für den Alltag

Bei Stadler, Deutschlands größtem Radladen, nehmen E-Bike Modelle bereits ein Sechstel der Verkaufsfläche ein. Die Modellvielfalt ist wie bei herkömmlichen Fahrrädern groß und richtet sich an verschiedene Altersklassen und Anwendungsfelder. Trendsetter, die ihren urbanen Alltag auf zwei Rädern bewältigen wollen und daher viel Wert auf einfache Bedienung und Design legen, kommen genauso auf ihre Kosten wie Pendler oder Sportler.

2,5 Millionen E-Bikes rollen bereits auf Deutschlands Radwegen – Tendenz steigend.

 

Die eLIFE-Redaktion hat drei Modelle getestet, die Ihnen auf dem Weg ins Büro, zur Party am Abend, aber auch bei einer Tour in den Bergen viel Freude bereiten. Zum Test: Die E-Bikes wurden kostenlos von Stadler zur Verfügung gestellt.

1. Modell: Der bequeme Stadtcruiser

Nicht nur mit seiner modischen roten Farbe ist das E-Bike Pegasus Solero e8R Disc LT ein echter Blickfang in der Stadt. Der mittig angebrachte Motor sowie der Akku unter dem Gepäckträger fallen dem Betrachter sofort auf. Zusammen sorgen sie für bis zu 120 Kilometer Reichweite. Für die nötige Sicherheit sorgen Hydraulikbremsen.

eLIFE E-Bike Test: Alle Fakten zum E-Bike Pegasus Solero e8R Disc LT E-Bike.

Dem Berufspendler eröffnet das E-Bike mit dem elektrischen Antrieb und bis zu acht Gängen eine umweltfreundliche Anreise zum Arbeitsplatz – ohne Schweißausbrüche und Stop-and-go im Stau. Privat lassen sich mit dem Rad problemlos kleinere Ausflüge und Einkäufe unternehmen.

Die 300-fache Unterstützung der eigenen Fahrleistung erhält der Radler in der höchsten Stufe „Turbo“.

Wie viel Unterstützung das Rad beim Fahren liefern soll, steuern Sie über das Display und den Schalter am Lenker. Mit den „+“ und „–“–Tasten wechseln Sie zwischen den Stufen, die von Eco bis Turbo reichen. In der höchsten Stufe erhalten Sie die 300-fache Unterstützung der eigenen Fahrleistung. Dabei dürfen Sie jedoch nicht vergessen, dass bei einer größeren Unterstützung auch der Akku stärker belastet wird und man zeitiger eine Steckdose benötigt, um neue Energie zu tanken.

Das eLIFE-Fazit: Ob jung oder alt, mit dem E-Bike Pegasus Solero e8R Disc LT ist man für jeden Weg in der Stadt und dem Umland bestens aufgestellt, um bequem mit kleinerem und größerem Gepäck ans Ziel zu kommen. Ein Leichtgewicht ist das E-Bike nicht: 27 Kilogramm trägt man nicht jeden Tag in den dritten Stock hoch und wieder runter. Daher sollte vor dem Kauf auch der Stellplatz bedacht werden.

2.    Modell: Das hippe E-Bike für urbane Trendsetter

Italienischen Fahrgenuss für die Großstadt verspricht das E-Bike Klaxon Handy Zehus. Das Rad hat zwar keine Gangschaltung, via Smartphone-App können Sie jedoch eine punktgenaue Feineinstellung vornehmen, wie viel Unterstützung der Motor im Hinterrad liefern soll.

eLIFE E-Bike Test: Alle Fakten zum Klaxon Handy Zehus E-Bike auf einen Blick.

Für eine weitere Innovation sorgt zudem die mobile Ladefunktion: Schaltet man den Motor aus und fährt nur mit eigener Kraft, wird über Schleifkontakte Bewegungsenergie aufgenommen und in elektrische Energie umgewandelt.

Keilriemen statt Kette: Beim E-Bike wirken zwei Kräfte auf das Material – Mensch und Motor – der Riemen kompensiert die Anstrengung besser als die Kette.

Der Akku sammelt so neue Energie und die Laufzeit des Akkus wird verlängert. Bei voller Ladung beträgt die Reichweite 60 Kilometer. Genug Energie, um an einem Tag zur Arbeit in die Agentur zu kommen und am Abend den Weg zur Party oder zum Essen mit Freunden zurückzulegen.

Das eLIFE-Fazit: Das kleine Klaxon-E-Bike aus italienischer Fertigung sorgt mit vielen innovativen Eigenschaften für jede Menge Fahrspaß in der Stadt. Die tägliche Fahrt zur Arbeit ohne großes Gepäck oder der Ausflug in das urbane Nachtleben sind mit diesem Rad optimal zu bewältigen. Ist bei E-Bikes für gewöhnlich die Kette die Achillesferse, umgeht man bei diesem Rad das Problem, indem man einen Keilriemen verwendet.

3.    Modell: Zu Steil gibt es nicht mit dem E-Mountainbike

Das E-Bike Bulls SIX 50 E FS 3 RSi wurde für naturbelassene Outdoor-Strecken fernab von gepflasterten Radwegen gebaut und hier fühlt es sich am wohlsten. Steile Pisten klettert es problemlos hoch und findet auch beim Abgang über Stock und Stein dank zusätzlicher Dämpfungen einen sanften Weg zurück ins Tal.
eLIFE E-Bike-Test: Alle Fakten zum Bulls SIX 50 E FS 3 RSi E-Bike auf einen Blick.

 

Der Motor wird dabei von einer Schutzplatte vor Schlägen durch den Untergrund geschützt. Im Gegensatz zu normalen City-E-Bikes verfügt die Motorabdeckung des Mountainbikes von Bulls über zusätzliche Lüftungsöffnungen, damit der Motor nicht heiß läuft. Geht es besonders hoch hinaus, wird – wie beim Pegasus-E-Bike – mithilfe der Schalter am Lenker der Computer angewiesen, mehr Energie bereitzustellen. Fortan wird jede Steigung zum Kinderspiel.

Regelmäßige Checks sind in der Regel kostenlos und verlängern die Laufzeit der Motoren und Materialien, da Fehler sofort sichtbar werden.

eLIFE-Fazit: Wer gern und viel im Gelände unterwegs ist, wird sich freuen, mit dem E-Bike Bulls SIX 50 E FS 3 RSi noch längere Ausflüge machen zu können, da die elektrische Unterstützung die Kräfte schont. Regelmäßig sollte dann aber auch eine Tour zum Radladen führen. Das ist empfehlenswert für alle E-Bike-Besitzer. Denn vor Ort können der Akku und der Motor am Computer gecheckt und somit Fehler noch vor einem reparaturintensiven Defekt behoben werden. Der Experte rät Vielfahrern zu einem Check alle drei Monate.