Warum Gas-Brenn­wert­kessel Geld sparen

Ein Gas-Brennwertkessel kann überall installiert werden: ob im Keller, auf dem Dachboden oder an der Wand.Brennwertkessel können überall installiert werden: ob im Keller, auf dem Dachboden oder an der Wand.

Seit dem 1. Januar 2015 gilt im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 eine neue Austauschpflicht für Öl- und Gasheizungen: Die Anlagen dürfen generell nicht älter als 30 Jahre sein. Zwar sind von dieser Regelung Brennwert- und Niedertemperaturkessel ausgeschlossen und ebenso Geräte in Häusern, die der Besitzer seit dem 1. Februar 2002 selbst bewohnt. Dennoch hat sich in den letzten 20 Jahren die Wirtschaftlichkeit von Heizkesseln so erheblich verbessert, dass ein Austausch lohnt. Das empfiehlt die Stiftung Warentest schon seit Langem. So wird keine wertvolle Energie verschwendet oder die Umwelt unnötig mit CO2 belastet.

Warum Brennwerttechnik?

Heizkessel mit der sogenannten Brennwerttechnik erzielen eine sehr hohe Effizienz. Der Grund: Aus den Abgasen des Verbrennungsprozesses ziehen sie erneut Energie.

Daher können Wirkungsgrade über 100 Prozent erreicht werden, wobei sich der Wert auf den Heizwert des Brennstoffs bezieht.

Die meisten Brennwertheizkessel werden mit Gas betrieben, aber es gibt sie auch für Öl und Pellets. Die mit Gas beheizten Geräte kosten zwischen 4.500 und 8.000 Euro plus Installation – und sind damit in der Regel günstiger als Öl-Brennwertkessel. Lassen Sie sich am besten vom Fachmann beraten – selbst verschiedene Gas-Brennwertheizkessel weisen eine unterschiedliche Effizienz auf.

Gas-Brennwertkessel: Heizkessel mit und ohne Brennwertnutzung: Vergleich der Funktionsweisen

Heizkessel mit und ohne Brennwertnutzung: Vergleich der Funktionsweisen

Wie rüste ich auf eine Brennwertheizung um?

Eine Gas-Brennwertheizung kann sowohl in Ein- als auch in Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden. Der Austausch ist meist unkompliziert, da Rohrleitungen und Heizkörper weitergenutzt werden können. Wichtig: Klären Sie im Vorfeld, ob der vorhandene Schornstein für die Nachrüstung geeignet ist. Er muss so ausgekleidet werden, dass das säurebildende Kondenswasser ihm nichts anhaben kann. Ebenso muss der Abwasseranschluss gegebenenfalls mit einer Neutralisierungsanlage versehen werden. Sprechen Sie dazu mit dem Installateur und dem zuständigen Schornsteinfeger.

 

Gas-Brennwertkessel: Wie ermittle ich den Wärmebedarf?

Der Gas-Brennwertkessel sollte genau auf den Wärmebedarf Ihres Hauses zugeschnitten sein. Im Neubau lässt sich die Heizlast relativ einfach nach DIN EN 12831 berechnen. Hier fließen verschiedene Faktoren mit ein, zum Beispiel Transmissionswärmeverluste an der Luft, Energiegewinne durch Sonne und andere Einflüsse. In einem Altbau lassen sich viele Faktoren nicht so genau berechnen und man muss mit Statik oder Auslastungsmessungen arbeiten. Lassen Sie daher am besten eine genaue Berechnung durch einen Fachbetrieb durchführen. Einen ersten Eindruck vermitteln Heizlastrechner.