Küchenhelfer gegen Herd: Was ist energie­sparender?

Küchenhelfer: Wer verbraucht weniger Energie in der Küche: Kleingeräte oder ein Herd?Verbrauchen Kleingeräte in der Küche tatsächlich weniger Energie als ein Herd?

Die Auswahl an Küchengeräten ist groß, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Deshalb hat eLIFE Küchenhelfer unter die Lupe genommen, die am häufigsten im Haushalt vorhanden sind.

1. Küchenhelfer: Wasserkocher

Laut HAUSGERÄTE+ ist es sinnvoll, Wassermengen bis zu einem Liter im Wasserkocher zu erhitzen. Das ist günstiger als auf dem Herd oder in der Mikrowelle. Außerdem schützt die Abschaltautomatik davor, dass unnötig Energie verschwendet wird. Soll mehr als ein Liter Wasser erhitzt werden, sind jedoch die verschiedenen Herdarten sparsamer. Erwärmen Sie außerdem am besten nur die Wassermenge, die benötigt wird.

Ein Wasserkocher als Küchenhelfer lohnt sich im Haushalt, der Kauf ist zu empfehlen.

Ein Wasserkocher im Haushalt lohnt sich als Küchenhelfer.

2. Küchenhelfer: Kaffeemaschine

Verfügt die Kaffeemaschine über eine integrierte Isolierkanne, ist die Kaffeezubereitung sparsamer als mit einem Elektro- oder Gasherd. Fließt der Kaffee jedoch in eine Glaskanne, die dann längere Zeit mit einer Heizplatte warm gehalten wird, schnellt der Energieverbrauch in die Höhe und die Kaffeemaschine wird zum Verlierer. Übrigens: Seit dem 1. Januar 2015 müssen neu in den Handel kommende Kaffeemaschinen über eine Abschaltautomatik verfügen.

Besitzt eine Kaffeemaschine mit Isolierkanne spart man Energie – eine gute Wahl für einen Küchenhelfer.

Eine Kaffeemaschine mit Isolierkanne ist eine gute Wahl für einen Küchenhelfer.

3. Küchenhelfer: Toaster

Wer nur wenige Brötchen knusprig braun aufbacken oder erwärmen möchte, nutzt am besten den Aufbackaufsatz des Toasters. Das spart bis zu 70 Prozent Energie. Bei einer größeren Anzahl von Brötchen ist hingegen der Backofen die bessere Wahl.

Küchenhelfer: Beim Aufbacken weniger Brötchen, empfiehlt sich die Nutzung des Aufbauaufsatzes vom Toaster.

Zum Aufbacken von wenigen Brötchen nutzt man am besten den Aufbackaufsatz des Toasters.

 4. Küchenhelfer: Eierkocher

Werden Eier im Eierkocher gekocht, spart das 50 bis 75 Prozent Energie gegenüber der Herdplatte. Ein Tipp für den Kochtopf: Füllen Sie nur fingerbreit Wasser in den Topf und benutzen Sie einen Deckel. Die Eier garen dann im Wasserdampf. Das funktioniert beispielsweise auch mit Gemüse oder Kartoffeln. So können Sie den Energieverbrauch reduzieren.

Küchenhelfer: Im Vergleich zum Herd spart man mit einem Eierkocher sehr viel Energie.

Eierkocher sparen sehr viel Energie im Vergleich zum Herd.

5. Küchenhelfer: Mikrowelle mit Ofen-Grill-Funktion

In der Mikrowelle gelingt das Erwärmen oder Auftauen von kleineren Mengen schnell und oft günstiger als im Elektro- oder Gasherd.

Küchenhelfer: Gerade für das Erwärmen kleinerer Mengen, ist eine Mikrowelle geeignet.

Mikrowellen sind vor allem für das Erwärmen kleinerer Mengen geeignet.

6. Küchenhelfer: Minibackofen

Das Backen, Kochen oder Grillen kleiner Mengen oder einzelner Portionen ist energiesparender als der Einsatz des großen Herdes.

Küchenhelfer: Kleine Menge, kleiner Ofen - das ist das Rezept zum Energie sparen.

Bei kleinen Mengen ist ein Minibackofen von Vorteil.

 

Weitere spezialisierte Helferlein

Es gibt eine große Anzahl von Küchenhelfern, die für spezielle Einsätze gedacht sind. Vom Erwärmen der Babykost bis zur Zubereitung von Sandwiches, Cupcakes, Pommes frites oder Smoothies. Für alle Küchenhelfer gilt: Nur wenn sie oft benutzt werden, sparen sie so viel Energie, dass sich das in Ihrer Haushaltskasse bemerkbar macht. Lassen Sie sich also besser nicht zu Impulskäufen verleiten, denn dann verschwinden solche Geräte schnell im Küchenschrank und werden vergessen.