Kleine Wohnung: 7 Tipps, um Energie zu sparen

Die 7 eLIFE Tipps zum Energiesparen in einer kleinen Wohnung.Im Micro-Apartment Energie sparen? eLIFE zeigt, wie das geht.

Die Nachfrage nach einer kleinen Wohnung im städtischen Raum steigt. Laut einer Prognose des Statistischen Bundesamtes werden bis 2030 gut 43 Prozent aller Wohnungen von einer Person bewohnt. Meist sind es Studenten oder junge Arbeitende, Pendler, aber in Zukunft auch immer mehr Senioren. Berlin, die Stadt der Singles, ist dem Trend wie immer ein Stück voraus: Hier lebt bereits die Hälfte der Bevölkerung in Einpersonenhaushalten. Laut Umweltbundesamt ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Energie in Singlewohnungen höher.

Deshalb hat eLIFE sich dem Thema gewidmet und für kleine Wohnungen die sieben wichtigsten Energiespartipps zusammengestellt:

eLIFE verrät Ihnen, wie Sie mit 7 Tipps in einer kleinen Wohnung Energie sparen können.

Energie sparen in einer kleinen Wohnung: Sieben Tipps von eLIFE.

1. Die Größe macht’s – auch in der Wohnung

Bei Elektrogroßgeräten sollten Sie sich genau überlegen, wie groß sie wirklich sein müssen. Gerade bei Kühlschränken ist die Größe ein wichtiger Aspekt, denn ungenutzten Stauraum zu kühlen, verschwendet Energie. Zur Orientierung: Bei einem Singlehaushalt können Sie mit circa 100 Liter Nutzvolumen rechnen.

Auch Waschmaschinen und Geschirrspüler gibt es in kleinerer Größe, sozusagen für Singles. Die Standardmaße sind 60 Zentimeter Breite und 85 Zentimeter Höhe. Mini-Waschmaschinen oder Mini-Spülmaschinen sind meist nur 60 Zentimeter hoch und auch in der Breite schmaler. Diese sind nicht nur platzsparend, was in einer kleinen Wohnung immer von Vorteil ist, sondern verbrauchen auch bis zu 30 Prozent weniger Energie. Der Grund hierfür ist die geringere Ladekapazität, für die weniger Wasser elektrisch erhitzt werden muss.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Beachten Sie beim Kauf auch unbedingt das Energielabel: Geräte der Energieeffizienzklasse A+++ verbrauchen nur etwa halb so viel wie Geräte der Klasse A+.

2. Richtig abschalten

Muss auch mal sein: Fernseher an und relaxen. Doch Vorsicht: Selbst wenn Sie Ihre Geräte nur wenige Stunden in der Woche nutzen, schlucken diese im Stand-by-Modus dennoch ständig Strom. Daher sollten Sie auch ihnen regelmäßig eine Pause gönnen: Per Knopfdruck können Sie mit einer Steckdosenleiste zum Ausschalten viele Geräte effektiv vom Stromnetz trennen.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Streamen Sie Filme oder Serien am Laptop! Dieser verbraucht selbst dann, wenn er jeden Tag aufgeladen werden muss, weniger Strom als das TV-Gerät.

3. Mit leuchtendem Beispiel

Energiesparlampen sind gut, LED-Lampen sind besser: In puncto Energieeffizienz und Lebensdauer haben diese ihre Vorgänger bereits überholt. Bei der Wahl der Leuchtmittel für Ihre Wohnung sollten Sie daher auf LED-Lampen setzen, auch wenn Sie in einer kleinen Wohnung vielleicht nicht so viele Lampen benötigen. Mit modernen LEDs sparen Sie dennoch etwa ein Drittel mehr Strom ein als mit Energiesparlampen.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Während preiswerte Energiesparlampen circa 3.000-mal ein- und ausgeschaltet werden können, überstehen LED-Lampen das Zehnfache. Ein Grund mehr, die Beleuchtung auszuschalten, wenn Sie gerade nicht im Raum sind.

4. Kochen

Pizza gehört zu jedem Singlehaushalt dazu. Nicht nur die vom Lieferservice, sondern auch jene aus dem Tiefkühlfach. Ein Aberglaube jedoch ist, dass dafür der Backofen notwendigerweise vorgeheizt werden muss. Aufläufe, Kuchen und auch Pizzen gelingen auch so. Sie sollten nur etwa zwei bis fünf Minuten länger Zeit für die Speisen im Ofen einplanen. Der Energiespareffekt liegt bei 20 Prozent! Außerdem können Sie den Backofen sogar einige Minuten früher ausschalten, da die Restwärme genügt, um das Essen fertig zu garen beziehungsweise zu backen. Noch mehr Tipps rund um das Energiesparen beim Kochen gibt es hier.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Besitzen Sie einen Wasserkocher? Das ist gut, denn solche Küchenhelfer können dabei helfen, den Energieverbrauch beim Kochen zu senken. Zumindest bei Mengen von bis zu einem Liter Wasser.

5. Der Preis ist heiß

Der größte Stromfresser im Einpersonenhaushalt ist die elektrische Warmwasserbereitung. Doch gerade hier können Sie schon mit ein paar Handgriffen viel Energie einsparen: Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer an den Wasserhähnen senken den Warmwasserverbrauch bereits um bis zu 45 Prozent.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Duschen Sie nur einmal am Tag und nicht länger als 15 Minuten. Das spart nicht nur Energie und Wasser, sondern ist auch besser für Ihre Haut. Weitere Tipps, wie Sie im Badezimmer Strom sparen, finden Sie hier.

6. Staubsaugen für Fortgeschrittene

In einer kleinen Wohnung muss nicht so viel gesaugt werden. Dennoch sollten Sie auch hier auf einen neuwertigen Staubsauger setzen. Denn den größten Spareffekt erzielen Sie, wenn Sie ein sehr altes Gerät, das viel Strom zieht, gegen einen energieeffizienten, neuen Staubsauger austauschen. Allerdings muss es ja gerade für eine Mini-Wohnung nicht unbedingt das leistungsfähigste Modell sein: Denn dass viel Watt ein besseres Saugergebnis bedeutet, stimmt so nicht mehr.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Gerade moderne Geräte erreichen sehr gute Leistungen mit geringeren Watt-Zahlen und verbrauchen somit auch weniger Strom. Es gibt sogar neue EU-Regeln, welche die maximale Leistung von Staubsaugern stark einschränken. Noch mehr hilfreiche Tipps dazu, wie Sie beim Staubsaugen Strom sparen, gibt es hier.

eLIFE-Trendview: Wenn Sie Ihr Zuhause noch energiesparender gestalten wollen, dann ist Smart Home genau das Richtige für Sie. Nicht nur, weil Sie damit ganz einfach beim Heizen oder zum Beispiel auch bei der Lichtsteuerung noch mehr Kosten einsparen können, sondern auch, weil es sehr komfortabel ist. Alles dreht sich um Ihre individuellen Bedürfnisse.

Auch Vattenfall hat eine Smart Home-Lösung im Angebot. Mehr Informationen zu allen Vorteilen und Funktionen finden Sie hier.