Erdgas-Terrassenstrahler: flexible Outdoor-Heizung

Erdgas-Terrassenstrahler mit Erdgas: So ein Heizpilz wärmt an kühlen Abenden.Terrassenstrahler mit Erdgas: So ein Heizpilz wärmt an kühlen Abenden.

Mit Freunden gemütlich im Garten sitzen, auch wenn es dafür eigentlich schon längst zu kühl ist: Ein Terrassenstrahler macht’s möglich. Er gibt seine Energie ähnlich wie die Sonne als Infrarotstrahlung ab und sorgt so in einem Umkreis von bis zu zehn Metern für ein kuscheliges Ambiente.

Der Heizpilz: alter Bekannter aus dem Straßencafé

Bekannt sind Terrassenstrahler vor allem aus der Gastronomie. Auf dem Weihnachtsmarkt schmeckt das Glas Glühwein mit ihnen doppelt so gut und auf der Terrasse des Ausflugslokals können wir mit ihnen das ganze Jahr über die schöne Aussicht genießen. Erdgasbetriebene Strahler sind hier besonders verbreitet, da in Restaurants in der Regel Gasherde genutzt werden. Ein Anschluss besteht also und macht die Anbindung von Erdgas-Terrassenstrahlern besonders einfach.

Jedoch sind erdgasbetriebene Heizpilze schon in einigen Städten verboten: zu schlecht ist die Umweltbilanz. Deshalb legen wir Ihnen ans Herz, Ihr Gewissen zu hinterfragen: Ist ein Terrassenstrahler wirklich notwendig oder geht es auch mit ein paar wärmenden Decken?

Terrassenstrahler mit Erdgas: Wärme auf Knopfdruck

Sollten Sie einen Erdgas-Terrassenstrahler auf Ihrem Grundstück nutzen wollen, steht dem nichts entgegen, denn Privatpersonen dürfen Heizpilze kaufen und benutzen. Dabei sollte nur beachtet werden: Für den Innenbereich sind sie nicht geeignet und den Anschluss sollte auf jeden Fall ein Fachmann legen. Der Strahler und die Gasquelle werden dabei entweder mit einem Kunststoffschlauch oder mit einem Rohr im Sockel verbunden. Das Erdgas kommt dann per Knopfdruck bequem aus der Erdgas-Steckdose. Die Vorteile für den Erdgasanschluss liegen auf der Hand: Die Energie ist direkt und sofort im Garten verfügbar und Sie müssen keine schweren Gasflaschen nach Hause transportieren oder durch den Garten tragen.
Unser Tipp: Planen Sie bei einer anstehenden Installation am besten auch gleich einen Erdgas-Grill mit ein. So können Sie den Anschluss gleich doppelt nutzen.

 

Wärmestrahler für die Terrasse: Wer die Wahl hat …

Wenn Sie Ihr Grundstück beheizen möchten, gibt es noch viele weitere Optionen: zum Beispiel einen Kamin für außen, einen Elektro- oder Halogen-Infrarotstrahler und vieles mehr. Überlegen Sie sich im Vorfeld, was genau Sie von dem Gerät erwarten.

  1. Soll es fest montiert oder lieber flexibel einsetzbar sein?
  2. Wie groß soll der beheizte Bereich sein?
  3. Wie viel Platz steht Ihnen zur Verfügung?
  4. Ist Ihnen das Design wichtig?

Was Sie bei der Benutzung beachten sollten

Maßgebend für die richtige Benutzung eines Terrassenstahlers ist natürlich die Bedienungsanleitung des gekauften Gerätes. Einige grundlegende Tipps sollten Sie aber immer beherzigen:

  • Nutzen Sie den Strahler nur im Freien.
  • Transportieren Sie den Strahler nicht während des Betriebes.
  • Stellen Sie den Erdgas-Terrassenstrahler auf einen ebenen, nicht brennbaren Untergrund an einen windgeschützten Ort.
  • Führen Sie nicht eigenmächtig Änderungen oder Reparaturen am Gerät durch.

Das eLIFE-Fazit:
Ein Heizpilz ist ein Luxusartikel. Nicht nur, weil er einen stattlichen Preis hat, sondern auch, weil er sparsam eingesetzt werden sollte – der Umwelt zuliebe. Wenn ab dem späten Herbst kuschelige Decken oder ein wärmendes Feuer, etwa in einem Freiluft-Kamin, nicht mehr ausreichen, kann der Heizpilz jedoch die beste Alternative sein. Am schnellsten und komfortabelsten ist dann die Variante mit Erdgas.