Badezimmer: 7 clevere Tipps zum Strom­sparen im Bad

Strom sparen im Bad. 7 Tipps, die helfen sparsam mit Energie umzugehen.Badezimmer: eLIFE gibt sieben Tipps, die helfen Energiekosten im Bad zu senken.

1. Das bisschen Strom beim Haareföhnen

Ein Föhn produziert mit viel Energie viel heiße Luft im Bad. Denn die meisten Föhn-Modelle auf dem Markt haben eine sehr hohe Watt-Leistung. Ein Beispiel gefällig? Benutzt man jeden Tag einen Föhn mit 2.000 Watt für zehn Minuten, kann sich das summieren: Bei einem aktuellen durchschnittlichen Strompreis von 28 Cent pro Kilowattstunde kommen im Jahr über 15 bis 20 Euro zusammen.

Tägliches Haareföhnen im Bad verbraucht zusammengerechnet mehr Energie als wir denken.

Tägliches Haareföhnen verbraucht zusammengerechnet mehr Energie als wir denken.

Der eLIFE-Spar-Tipp: Nutzen Sie den Föhn auf der niedrigsten Stufe. Es ist sowieso besser für die Haare, wenn sie nicht lange der Hitze ausgesetzt sind. Einfach die Haare an der Luft antrocknen lassen. Das schont die Haarpracht und spart Strom.

2. Elektrische Wellnessoase im Bad

Wer aus seinem Bad eine Wellnessoase macht, darf sich später nicht wundern, wenn die Stromkosten steigen. So manches Gerät erweist sich zwar als angenehm für den Körper, aber unangenehm für den Geldbeutel.

Der regelmäßige Einsatz von Gesichtssolarien, Fußsprudelbädern, Wärmelampen oder Sprudelmatten für Badewannen summiert sich über das Jahr. Die Whirlpool-Matte für die Badewanne mit 1.100 Watt verursacht bei einem Einsatz von einer halben Stunde zwei Mal die Woche immerhin knapp 10 Euro Stromkosten im Jahr.

Der eLIFE-Spartipp: Falls Sie gar nicht auf die Annehmlichkeiten im Badezimmer verzichten können, dann könnten Sie vielleicht an anderer Stelle Strom einsparen. Zum Beispiel das Licht ausschalten und Kerzen anzünden, wenn Sie das Sprudelbad genießen.

3. Zahnbürste auf Abruf

Eine elektrische Zahnbürste kostet im Jahr 9,23 Euro, alleine durch den Stand-by-Modus. Vermeiden Sie daher das ständige Aufladen im Akku. Ziehen Sie nach dem Laden den Stecker und entladen Sie den Akku ab und zu vollständig. Falls Sie einmal vergessen haben die Zahnbürste aufzuladen, dann benutzen Sie eben eine normale Zahnbürste. Auch diese sorgt für saubere Zähne, einfach mit Muskelkraft.

4. Stopp dem Elektrorasierer

Auch beim täglichen Rasieren kann sich der jährliche Verbrauch auf mehrere Euro summieren, gerade wenn es sich um einen älteren Rasierer handelt. Zudem steht der Rasierer genau wie die elektrische Zahnbürste meistens auf dem Akku im Stand-by-Modus, der ebenfalls Strom zieht.

Männer mit Bart sparen Zeit und Energie im Bad, die sonst beim Rasieren verloren ginge.

Männer mit Bart sparen Zeit und Energie, die sonst beim Rasieren verloren ginge.

Der eLIFE-Spartipp: Diesen Trend haben Sie sicherlich schon mitbekommen: Bart bei Männern. Derzeit gilt umso länger, desto besser. Das Beste an dem neuen Schönheitsideal jedoch ist, dass auf den Elektrorasierer verzichtet werden kann. Das spart Strom. Und auch, wenn Sie sich keinen Bart stehen lassen möchten, mit der klassischen Nassrasur sparen Sie ebenfalls Stromkosten.

5. Neues Spiegelbild mit LEDs

Sie haben noch Halogenlampen in Ihrem Bad, weil diese besonders helles Licht abgeben? Raus damit, moderne LEDs gibt es mittlerweile auch in hoher Lichtstärke und in warm-weißer Lichtqualität. Zudem sind sie langlebiger, günstiger und energieeffizienter.

LEDs und Kompaktleuchtstofflampen waren vor 5 Jahren noch teuer und brachten nicht dieselbe helle und schnelle Lichtleistung wie Halogenlampen. Das hat sich jedoch geändert.

6. Radio Energy

Sie singen gerne unter der Dusche mit oder wollen schon am Morgen wissen, was so in der Stadt los ist? Ein Radio bringt gute Unterhaltung ins Badezimmer. Doch damit vielleicht auch eine weitere Stromfresserquelle. Gerade wenn es sich um ein älteres Modell handelt. Die tägliche Hintergrundmusik in der Früh und am Abend lässt die Stromkosten im Bad auf Dauer ansteigen.

Ältere Radios verbrauchen über das Jahr gerechnet viel Energie im Bad.

Ältere Radios verbrauchen über das Jahr gerechnet viel Energie.

Der eLIFE-Spartipp: Schalten Sie das Radio immer ganz aus und benutzen Sie es zum Beispiel nur, wenn Sie Zähne putzen – oder noch besser: Tauschen Sie das alte Gerät durch ein neues aus.

7. Im Handumdrehen trocken

Haben Sie auch so einen elektrischen Handtuchtrockner in Ihrem Bad? Diese Elektroheizungen verwenden Strom, um Wärme zu erzeugen. Und dieser Stromverbrauch von elektrischen Heizungen ist nicht gerade gering.

Ein Beispiel: Wenn Sie nur für zwei Stunden am Tag den Elektroheizkörper auf voller Leistung nutzen, summiert sich der Stromverbrauch (bei einem Gerät mit etwa 900 Watt) in einem Monat auf 108 kWh, das sind umgerechnet etwa 15 Euro (bei einem aktuellen Strompreis von 0,28 Cent pro Kilowattstunde).

Der eLIFE-Spartipp: Legen Sie Ihre Handtücher nicht auf den elektrischen Handtuchtrockner, sondern hängen Sie diese am besten auf dem Balkon auf. Dort werden sie gerade bei schönem Wetter viel schneller trocken und lüften auch viel besser durch als im feuchten Bad. Falls Sie keinen Balkon haben, können die Handtücher auch am offenen Fenster aufgehängt werden.

Rechnen Sie einfach selbst den Stromverbrauch aus!

Auf jedem Elektrogerät finden Sie die Leistungsangabe in Watt (W). Multiplizieren Sie einfach die Watt-Angabe mit den durchschnittlichen Nutzungsstunden pro Tag und den durchschnittlichen Nutzungstagen im Jahr. Dann teilen Sie das Ergebnis durch 1.000 und schon haben Sie den Stromverbrauch.

Leistungsangabe (W) x Stunden x Tage / 1.000
= Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh)