7 Stromspartipps für den Geschirrspüler

Geschirrspüler: Wer richtig einräumt, spart Strom.Geschirrspüler: Wer richtig einräumt, spart Strom.

Wer sauber spült, spart

Das Wichtigste bei der Nutzung eines Geschirrspülers: Je sauberer er spült, desto weniger nutzen Sie ihn. Denn Geschirr, das nicht richtig sauber wird, landet mehrmals in der Maschine. Und das verbraucht Strom. eLIFE hat sieben Energiespartipps für Sie zusammengefasst:

1.   Stark verschmutztes Geschirr vorspülen

Besonders stark verschmutzte Teller oder Töpfe sollten Sie vorher kurz abspülen. Das hat gleich zwei Gründe: Moderne Geschirrspülmaschinen verfügen über Sensoren, die das Geschirr vor dem Spülen scannen. Je nachdem, wie stark die Verschmutzung ist, wählt die Maschine das geeignete Programm aus.

Bereits ein paar stark verschmutzte Teile sorgen dafür, dass der Geschirrspüler das intensivste Programm wählt. Und das verbraucht natürlich auch am meisten Strom. Außerdem können Essensreste die Maschine verstopfen.

2.   Platz im Geschirrspüler lassen

Sie räumen den Geschirrspüler immer extra voll, schließlich soll sich der Spülgang ja auch lohnen? Damit erreichen Sie im Zweifel genau das Gegenteil! Denn wenn die Maschine zu voll ist, wird das Geschirr nicht richtig sauber.

Generell gilt: Wo kein Platz ist, kann auch kein Wasser fließen. Deshalb sollten Sie beim Einräumen darauf achten, immer Abstand zwischen dem Geschirr zu lassen.

3.   Nicht immer das Automatik-Programm nutzen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die immer das gleiche Spülprogramm nutzen? Dann sind Sie nicht allein, denn viele neigen dazu, ausschließlich das Automatik-Programm des Geschirrspülers einzuschalten. Nutzen Sie stattdessen doch mal das Eco-Programm der Maschine. Das dauert zwar etwas länger, verbraucht aber viel weniger Strom.

Wenn Sie keinen Zeitdruck haben, nutzen Sie am besten das Eco-Programm des Geschirrspülers.

Wenn Sie keinen Zeitdruck haben, nutzen Sie am besten das Eco-Programm.

4. Das Schmutzigste nach unten

Hartnäckig verschmutztes Geschirr wie Töpfe oder Auflaufformen sollten Sie immer in den unteren Geschirrkorb legen. Hier herrschen die heißesten Temperaturen in der Maschine und der Wasserstrahl ist am intensivsten.

5.   Zeitvorwahl vermeiden

Bei vielen Maschinen lässt sich inzwischen eine Zeitvorwahl einstellen, sodass der Geschirrspüler automatisch startet, während Sie schlafen oder bei der Arbeit sind. Das ist natürlich sehr praktisch, kann aber auch eine Stromfalle sein. Denn viele Spülmaschinen befinden sich während des „Wartens“ im Stand-by-Modus – und verbrauchen Energie. Wenn es geht, also öfter mal auf die Zeitvorwahl verzichten.

6.   Besteck mit dem Griff nach unten

Wenn Ihre Maschine einen Besteckkorb im unteren Teil der Maschine hat, räumen Sie Löffel, Messer und Gabeln mit dem Griff nach unten in den Korb ein. Das Wasser kann das Besteck so besser umspülen.

Richtig genutzt ist der Geschirrspüler ein echtes Sparwunder.

So besser nicht: Besteckgriffe gehören nach unten in den Korb.

7.   Chaos ist erlaubt

Eine ordentlich sortierte Spülmaschine spült nicht automatisch gründlicher! Im Gegenteil: Beim Einräumen der Maschine dürfen Sie ruhig chaotisch vorgehen. Gleiche Teller oder Schüsseln neigen dazu, sich ineinanderzulegen. So gelangt kein Wasser an das Geschirr und der Dreck kann nicht abgespült werden.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Wenn Sie noch mehr sparen wollen, können Sie Ihren Geschirrspüler an den Warmwasseranschluss in Ihrer Küche anschließen. Die meiste Energie benötigt die Maschine nämlich für das Aufheizen des Spülwassers. Wie Sie den Anschluss ganz einfach selbst wechseln können, erfahren Sie hier.

Hilfreiche Tipps zum Stromsparen im Haushalt erhalten Sie außerdem in unseren eLIFE-Listen. Dort gibt es viele Tipps zum Energiesparen, gerade auch, wenn Sie ein Haushaltsgerät benutzen: