Wäschetrockner: So nutzen Sie ihn energiesparend

Wäschetrockner: Diese Stromspartipps können Sie ganz einfach beherzigen.Wäschetrockner: Diese Stromspartipps können Sie ganz einfach beherzigen.

Handtücher und Co. im Wäschetrockner zu trocknen, das verbraucht natürlich wesentlich mehr Energie, als die Wäsche einfach auf einem Ständer oder an der Leine im Freien zu trocknen.

Ein Wäschetrockner verbraucht etwa doppelt so viel Strom wie eine Waschmaschine im Kochwaschgang.

Wer aber keine Möglichkeit hat, seine Wäsche an der Luft zu trocknen, für den kann ein elektrischer Wäschetrockner eine große Erleichterung im Haushalt sein. Damit dieser aber Ihre Stromrechnung nicht zu sehr belastet, gibt es hilfreiche Tricks. eLIFE hat vier davon für Sie auf einen Blick zusammengefasst:

1. Kräftig schleudern, bitte!

Um Ihre Wäsche bestmöglich auf das Trocknen vorzubereiten, sollten Sie sie zunächst in der Waschmaschine ausreichend schleudern. Ihre Maschine sollten Sie dazu auf mindestens 1.000 Umdrehungen pro Minute einstellen. So wird schon vor dem eigentlichen Trocknen viel Feuchtigkeit aus der Wäsche herausgeschleudert. Ihr Trockner hat dann weniger Arbeit und verbraucht somit weniger Energie.

2. Wäsche richtig sortieren

Moderne Wäschetrockner arbeiten mit Feuchtigkeitssensoren. Diese messen automatisch, wie feucht die Wäsche im Trockner noch ist. Erst wenn auch das nasseste Kleidungsstück in der Maschine vollkommen trocken ist, beendet das Gerät deshalb seine Arbeit. Um zu verhindern, dass Ihr Trockner wegen eines einzigen nassen Stücks übermäßig lange läuft, sortieren Sie die Wäsche vor dem Trocknen am besten nach Feuchtigkeitsgrad.

Ist die Wäsche richtig sortiert, geht auch das Trocknen schneller.

Ist die Wäsche richtig sortiert, geht auch das Trocknen schneller.

3. Die richtige Position des Trockners

Ja, auch die kann den Stromverbrauch Ihres Trockners beeinflussen. Steht das Gerät beispielsweise zu nah an den umliegenden Wänden oder Möbeln, kann ein Hitzestau entstehen. So kann die Luft im Trockner nicht mehr optimal zirkulieren und der Energieverbrauch steigt. Ein solcher Hitzestau kann sogar gefährlich sein. Denn durch die aufgestaute Wärme können in Einzelfällen Brände entstehen.

4. Reinigung des Wäschetrockners

Damit Ihr Trockner einwandfrei arbeiten kann, müssen Sie ihn regelmäßig reinigen. Besonders das Flusensieb ist anfällig für Verschmutzungen. Ist das Sieb verdreckt, benötigt der Trockner deutlich mehr Energie zum Trocknen. Durch regelmäßiges Säubern können Sie Ihre Stromkosten daher enorm senken. Wie Sie das Flusensieb oder auch die Feuchtigkeitssensoren am besten reinigen, erfahren Sie im Video.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Um Ihre Wäsche noch schneller zu trocknen, können Sie auch sogenannte Trocknerbälle verwenden. Diese werden einfach mit in den Wäschetrockner gegeben und wirbeln dann die Wäsche in der Maschine auf. So kann die Luft im Inneren besser zirkulieren und der Trockenprozess wird beschleunigt. Außerdem speichern die Bälle die Wärme des Trockners und geben diese wieder an die Wäsche ab.

Schon einmal über Erdgas nachgedacht?

Wenn Sie noch mehr Energie sparen wollen, sollten Sie vielleicht über die Anschaffung eines Erdgas-Wäschetrockners nachdenken. Dieser ist eine energiesparende Alternative zu den elektrischen Geräten. Denn ein erdgasbeheizter Trockner arbeitet bis zu 60 Prozent wirtschaftlicher und bietet noch weitere Vorteile. Alles über Erdgas-Wäschetrockner erfahren Sie hier.

Hilfreiche Tipps zum Stromsparen im Haushalt erhalten Sie außerdem in unseren eLIFE-Listen. Dort gibt es viele Spar-Ideen gerade für die Nutzung von Haushaltsgeräten: