Smart Home: Mit Sicherheit ein schönes Weihnachten

Die perfekte Stimmung fürs Fest. Smart Home kann dazu beitragen und außerdem die Sicherheit erhöhen.Die perfekte Stimmung fürs Fest. Smart Home kann dazu beitragen.

Es werde Licht mit Smart Home

Bratenduft liegt in der Luft, der Weihnachtsbaum ist geschmückt, das Wohnzimmer festlich dekoriert: Schön ist es, wenn die Familie zu Hause in weihnachtlicher Atmosphäre zusammenkommt.

Dazu tragen auch smarte Leuchtmittel bei, denn diese bieten inzwischen zahlreiche Komfortfunktionen, mit denen Sie daheim verschiedene Lichtstimmungen schaffen können. Ob durch Dimmen, Lichtfarben oder Beleuchtungsszenarien, ob durch Lichtsteuerung per Fernbedienung, App oder Sprache. Mit Geräten einiger Hersteller sind ebenso simulierte Sonnaufgänge möglich: So starten Sie schon morgens entspannt in die Weihnachtsfeiertage.

Neben all diesen Annehmlichkeiten können die schlauen Leuchtmittel aber auch während Ihrer Abwesenheit die Sicherheit erhöhen: Während Sie zu Weihnachten unterwegs sind, schützt Licht Ihr Zuhause wirksam vor Einbrechern. Gerade in der dunklen Jahreszeit wirkt ein beleuchtetes Haus oder eine beleuchtete Wohnung abschreckend. Am besten also, Sie simulieren Anwesenheit.

Um durchschnittlich 40 Prozent nimmt die Anzahl der Wohnungseinbrüche von Oktober bis März zu.
Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

Mit den entsprechenden smarten Komponenten können Sie das Licht von unterwegs steuern. Ebenso ist es mit Smart Home möglich, dass sich die Beleuchtung automatisch nach dem Zufallsprinzip einschaltet. Auch in das Szenario eines Alarmfalls kann die Beleuchtung eingebunden werden: Bei einem Einbruch gehen in allen Zimmern die Lichter an, um den Täter zu vertreiben.

Smarter Schutz vor Rauch und Gas

Zur Weihnachtszeit steigt die Anzahl der Wohnungsbrände deutlich an. Häufige Ursachen sind brennende Kerzen auf Adventskränzen und Weihnachtsbäumen. Ein weiterer Klassiker: Im Trubel der Weihnachtsvorbereitungen wird schon mal das Essen auf dem Herd oder im Backofen vergessen.

Feuergefahr durch Kerzen: Smart-Home-Rauchmelder verhindern Schlimmeres.

Feuergefahr durch Kerzen: Smart-Home-Rauchmelder verhindern Schlimmeres.

Damit durch eine kleine Unachtsamkeit kein großer Schaden entsteht, empfiehlt es sich, smarte Rauch- und Gasmelder zu installieren, die im Falle eines Falles Alarm schlagen. Diese können inzwischen weit mehr als noch vor ein paar Jahren.

So registriert beispielsweise die zweite Generation des Nest Protect Rauch- und Kohlenmonoxidmelders neben Rauch auch Kohlenmonoxid, kann zwischen Rauch und Wasserdampf unterscheiden und macht mit einem sogenannten Voralarm zunächst durch eine Stimme auf einen möglichen Brandherd aufmerksam. Der Bosch Smart Home Twinguard wiederum misst zusätzlich die Zimmertemperatur, die relative Luftfeuchtigkeit sowie die Luftreinheit.

Wussten Sie, dass es eine Rauchmelderpflicht gibt? Im gesamten Bundesgebiet sind die fiependen Lebensretter in Neubauten vorgeschrieben. Unterschiedliche Regelungen gibt es bei Bestandsbauten. Hier unterscheiden sich die Fristen zum verpflichtenden Einbau. Ausnahme ist Sachsen, das kein Gesetz für Bestandsbauten hat (Stand: Dezember 2017).

Das Zuhause immer im Blick

Eine smarte Videoüberwachung im Innen- und Außenbereich kann ebenso dazu beitragen, böse Überraschungen zur Weihnachtszeit zu vermeiden. Dabei wirkt schon eine gut sichtbar angebrachte Smart-Home-Kamera: Kaum ein Einbrecher möchte während eines Diebstahls gefilmt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser die Flucht ergreift, erhöht sich deutlich.

Aber natürlich punkten Kameras nicht nur durch passive Abschreckung. So reagieren manche Sicherheitskameras sowohl auf Bewegungen als auch auf verdächtige Geräusche per eingebautem Mikrofon.

Darüber hinaus bieten manche Modelle eine Gesichtserkennung und -speicherung oder einen integrierten Lautsprecher, der es ermöglicht, über das Smartphone mit der Person vor der Kamera zu sprechen. Das kann sowohl praktisch sein, um einen Einbrecher zu verjagen, als auch, um dem Postboten mitzuteilen, wo er das Paket abgeben soll.

 

 

Smart Home: Smarte Überwachungskameras können Einbrecher abschrecken.

Smarte Überwachungskameras können Einbrecher abschrecken.

Je nach Modell lassen sich verschiedene Parameter einstellen, um Fehlalarme zu minimieren. So ist es mit der Nest Cam Outdoor möglich, sogenannte Aktivitätszonen einzustellen. Dadurch kann man unter anderem ausschließen, dass der Alarm ausgelöst wird, indem Passanten am Haus vorbeilaufen.

Bei der Außenkamera HD LE933 Plus von Lupusnet wiederum können Sie Mindestwerte für Bewegungsdauer, Bewegungsintensität und Bewegungssensitivität festlegen.

Viele Kameras verfügen auch über eine Nachtsichtfunktion. Dabei sorgt Infrarot-Technologie dafür, dass dem smarten Auge auch im Dunkeln nichts entgeht. Schlecht für Straftäter: Überwachungskameras liefern inzwischen hochauflösende Bilder und Videos. Das kann dabei helfen, einen Einbrecher zu ermitteln.

Die erzeugten Daten können in der Regel auf verschiedene Arten gespeichert werden: lokal, in der Cloud oder auf einem Server. Im Falle eines Alarmes informieren die Kameras auf verschiedenen Wegen ihre Besitzer, beispielsweise per E-Mail, SMS oder Push-Nachrichten. Ebenso können Sie jederzeit per Smartphone oder Tablet den Videostream aufrufen, um live zuzusehen.

Der Weihnachtsmann ist willkommen, Einbrecher sind unerwünscht: Smart-Home-Türkontakte lösen Alarm aus.

Der Weihnachtsmann ist willkommen, Einbrecher sind unerwünscht: Smart-Home-Türkontakte lösen Alarm aus.

 

Türen und Fenster: Bleiben Sie in Kontakt

Horch, wer steht draußen vor der Tür? Der Weihnachtsmann! Während der geschenkebepackte Besucher überall gern gesehen ist, sind andere Gäste unerwünscht: Indem Sie Ihre Türen und Fenster absichern, lassen Sie Weihnachten nicht zu einem Fest für Einbrecher werden.

Smart-Home-Türkontakte und Smart-Home-Fenstersensoren erweitern effektiv Ihren Einbruchschutz: Werden Türen oder Fenster aufgehebelt, wird ein Alarm ausgelöst. Gleichzeitig können solche Sensoren Ihren Geldbeutel schonen: Binden Sie Ihre Heizungen in das System ein, deaktivieren sich diese bei geöffneten Fenstern oder Türen. Das senkt den Energieverbrauch und die Energierechnung.

Glasbruchsensoren hingegen registrieren, wenn ein Fenster eingeschlagen wird. Dabei entstehen charakteristische Frequenzen, die solche Geräte im Umkreis von mehreren Metern erkennen können. In Verbindung mit einer Sirene wird dann ein akustischer Alarm ausgelöst. Auch hier wird der Besitzer per App-Alarm informiert.

Smart vernetzt für simulierte Anwesenheit

Das Angebot an Smart-Home-Geräten ist erfreulicherweise stark gewachsen. Über die hier vorgestellten Anwendungen hinaus gibt es zahlreiche weitere Einsatzgebiete. Unser Tipp: Wer Interesse an Smart Home hat, plant am besten vorher, welche Funktionen die smarten Helfer erfüllen sollen und wie man diese untereinander vernetzen kann.

Das ist auch die Grundlage dafür, ausgeklügelte Szenarien in Bezug auf die Sicherheit zu erstellen. Dann können nicht nur Kameras und Beleuchtung zum Schutz Ihres Zuhauses beitragen, sondern beispielsweise auch Lautsprecher oder Rollläden.

Fazit: Smart Home macht Weihnachten nicht nur festlicher, sondern sorgt rund um die Festtage auch für mehr Sicherheit. Deshalb freuen sich nicht nur Technikliebhaber über smarte Geräte: Vom intelligenten Zuhause hat die ganze Familie etwas.