Kalte Füße? So wird’s energiesparend warm

Und wie wärmen Sie kalte Füße wieder auf?Und wie wärmen Sie kalte Füße wieder auf?

In den kalten Monaten friert vor allem ein Körperteil schnell: Füße sind besonders anfällig für Kälte. Grund dafür ist oft eine schlechte Durchblutung oder falsches Schuhwerk.

Füße wärmen: Das sind die beliebtesten Helfer

Einer der beliebtesten Wärmespender ist wohl ein echter Klassiker: Die Mehrheit setzt bei kalten Füßen auf dicke Socken. Auch der Partner als Wärmequelle ist beliebt. Außerdem liegen Hilfsmittel im Trend, die mit Strom erwärmt werden. So wärmen viele Menschen kalte Füße mit einer Wärmflasche oder einem Körnerkissen. Manche nutzen sogar eine elektrische Heizdecke.

Wer häufig zu elektrischen Hilfsmitteln greift, sollte jedoch den Kostenvergleich machen. Denn Körnerkissen, Heizdecke und Wärmflasche beeinflussen Ihren jährlichen Stromverbrauch unterschiedlich stark.

Wärmflaschen treiben die Stromrechnung in die Höhe

Die beliebte Wärmflasche ist überraschenderweise der Stromfresser unter den Wärmequellen. Wenn Sie täglich Wasser für die Flasche erhitzen, verbraucht das eine Menge Strom. Die Heizdecke, die eigentlich als Stromverschwender gilt, ist hingegen viel sparsamer. Gewinner des Vergleichs ist aber klar das Körnerkissen. Wenn Sie es in den Wintermonaten täglich in der Mikrowelle erwärmen, kostet Sie das jährlich nur geringfügig mehr.

Kalte Füße: Wärmflaschen verbrauchen mehr Energie als Körnerkissen und Heizdecken.

Wärmflaschen verbrauchen mehr Energie als Körnerkissen und Heizdecken.

Wer seine Füße stromsparend wärmen will, sollte demnach zum Körnerkissen greifen. Die optimale Temperatur bekommen diese, wenn Sie sie für ein bis zwei Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle erwärmen. Falls Sie keine Mikrowelle haben, können Sie auch den Backofen nutzen. Wichtig dabei: die Temperatur nie höher als auf 150 Grad einstellen. Außerdem sollten Sie eine kleine Schale Wasser mit in den Ofen stellen. So verhindern Sie, dass das Kissen im Backofen Feuer fängt.

Dinkelkissen sind frei von Hausstaubmilben und daher für Allergiker geeignet.

Und die Körnerkissen haben noch einen weiteren Vorteil: Sie können sowohl zum Wärmen als auch zum Kühlen genutzt werden. Bei Kopfschmerzen oder Prellungen legen Sie das Kissen einfach für mindestens 30 Minuten eingehüllt in eine Plastiktüte in das Gefrierfach.

Das eLIFE-Extra-Wissen: Frauen haben häufiger kalte Füße als Männer? Eine Erklärung dafür könnte der unterschiedliche Wärmehaushalt von Männern und Frauen sein. Bei der Produktion von Körperwärme spielt die Muskelmasse des Körpers eine wichtige Rolle. Muskeln, die betätigt werden, geben Energie in Form von Wärme an den Körper ab. Der durchschnittliche Mann ist hierbei klar im Vorteil, da er über etwa 40 Prozent Muskelmasse verfügt. Der Körper der Frau besteht durchschnittlich „nur“ zu 23 Prozent aus Muskeln, die also weniger Wärme an den Körper abgeben können.