Grillen auf dem Balkon: Das müssen Sie wissen

Grillen auf dem Balkon: Was ist erlaubt und was nicht?Grillen auf dem Balkon: Was ist erlaubt und was nicht?

Sommer auf dem Balkon: Für viele Mieter wird der Platz im Freien zur echten Outdoor-Oase. Ob zum Entspannen, Sonnen oder auch Grillen. Aber ist das Brutzeln auf dem Balkon eigentlich erlaubt? Und welche Richtlinien müssen Sie beachten? eLIFE fasst alles Wichtige für Sie zusammen:

Ist Grillen auf dem Balkon überhaupt erlaubt?

Bevor Sie das erste Mal auf dem Balkon grillen, sollten Sie einen Blick in Ihren Mietvertrag und die Hausordnung werfen. Denn einige Vermieter untersagen das Grillen gänzlich. Viele verbieten zumindest die Nutzung von Holzkohle. Um keine Abmahnung zu riskieren, sollten Sie sich also lieber absichern. Sollte sich kein Vermerk in Ihrem Mietvertrag befinden, gilt: Ja, Grillen ist auch auf dem Balkon beziehungsweise der Terrasse gestattet. Allerdings sollten Sie als Mieter darauf achten, die Nachbarn dabei nicht zu belästigen.

Die meisten Vermieter sind mit der Nutzung eines Elektrogrills einverstanden.

Als Belästigung gilt zum Beispiel, wenn Rauch direkt in die Fenster anderer Bewohner zieht. Außerdem sollten Sie es mit dem Grillen auf dem Balkon nicht übertreiben: etwa zwei Mal im Monat sind während der Grillsaison okay. Allgemein ist zu beachten: Ab 22 Uhr herrscht in Mietwohnungen Nachtruhe – und das gilt auch für den Balkon.

Grillen ohne Holzkohle – so geht’s rauchfrei

Auch wenn Sie auf dem Balkon nicht mit Holzkohle brutzeln dürfen, brauchen Sie nicht auf den Grillgenuss zu verzichten: Mit einem Elektrogrill lassen sich Bratwurst und Co. genauso schmackhaft zubereiten wie mit der traditionellen Kohlevariante.

Die Grills haben den Vorteil, dass sie weder Rauch noch unangenehme Gerüche entwickeln. Und sie sind preiswert: Elektrogrills gibt es schon ab circa 20 Euro zu kaufen. Wichtig für Sie: Wenn Sie keine Steckdose auf dem Balkon haben, brauchen Sie ein ausreichend langes Verlängerungskabel, um den Grill mit Strom zu versorgen.

Der Vorteil eines Elektrogrills: Er ist sofort einsatzbereit.

Der Vorteil eines Elektrogrills: Er ist sofort einsatzbereit.

Elektrogrill: So nutzen Sie ihn energiesparend

Elektrogrills werden häufig als Stromfresser bezeichnet, dabei verbrauchen sie viel weniger Energie als so manch anderes Elektrogerät. Je nach Leistung kostet eine Stunde Grillen etwa 50 bis 60 Cent – und das auch nur, wenn Sie die ganze Zeit die maximale Leistung nutzen.

Wenn Sie Ihren Elektrogrill besonders energiesparend verwenden wollen, sollten Sie ihn frühzeitig ausschalten. Wenn Sie das letzte Stück Fleisch oder Grillkäse auf den Rost legen, können Sie das Gerät bereits abschalten. Die Restwärme reicht aus, um alles gar zu bekommen. Noch mehr Informationen dazu, wie Sie energiesparend grillen, finden Sie hier auf eLIFE.

Schon mal mit Erdgas gegrillt?

Wussten Sie, dass man auf dem Balkon oder der Terrasse auch mit Erdgas grillen kann? Das geht ganz ohne das nervige Schleppen der Gasflaschen, man braucht nur eine Erdgassteckdose. Diese richtet ein Installateur ein. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Zubereiten von Speisen auf dem Erdgasgrill geht schnell und ist gesund. Denn weil Marinade und Fett nicht auf glühende Kohlen tropfen können, entstehen auch keine gesundheitsschädlichen Stoffe. Ein weiterer Vorteil des Erdgasgrills: Die Wärme kann stufenlos reguliert werden.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Am 23. Juli 2017 lädt Vattenfall zu einem großen Offshore-Grill-Wettbewerb ein. Anlässlich der Inbetriebnahme des Offshore-Windparks Sandbank in der Nordsee veranstaltet Vattenfall die E-Grill-Party. Mit der ersten erzeugten Kilowattstunde aus dem neuen Windpark werden die Elektrogrills angeheizt, mit denen dann um die Wette gegrillt werden kann. Hier gibt es alle Informationen rund um das Event.