Fahrrad gegen Toaster: Knuspriger wird’s nicht

Fahrrad gegen Toaster: In einem Experiment versuchte Radsportler Robert Förstemann durch Fahrradfahren eine Scheibe Toast zu rösten.Fahrrad gegen Toaster: Reicht Muskelkraft, um einen Toast zu rösten?

Experiment auf Rädern

Erst mal eine Tasse Kaffee und ein Toast mit Marmelade: So starten viele Menschen gerne in den Tag. Doch wie viel Energie muss ein Mensch eigentlich erradeln, um eine Scheibe Toastbrot zu bräunen? Diese ungewöhnliche Frage sollte ein Experiment der Akademie für Dramatik in Stockholm beantworten. Der Radsportler und Olympia-Bronzegewinner im Teamsprint Robert Förstemann nahm die Herausforderung an.

Fahrrad gegen Toaster

Mit baumdicken Oberschenkeln stellte er sich einem 700-Watt-Toaster. Dieser wurde mit Förstemanns Fahrrad verbunden und dann hieß es: einheizen! Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde radelte er dem Sieg entgegen. Dabei schnellte sein Puls auf 174 Schläge pro Minute in die Höhe. Nach knapp zwei Minuten war es geschafft: Er konnte in einen knusprigen Toast beißen.

Förstemanns Kommentar: „Man kann gar nicht glauben, wie viel Power man braucht, um eine Scheibe Brot zu toasten.“

Fahrrad gegen Toaster: Das Ergebnis zeigt, wie schwer es ist, die Energie selbst zu erzeugen, die wir täglich verbrauchen. Ist es für einen Profisportler schon ein großer Kraftakt, wird es für untrainierte Fahrradfahrer fast unmöglich, solch eine Challenge zu gewinnen. Sehen Sie hier das Video zu „The Toaster Challenge“, das Abschlussprojekt von Regisseur Nathan Grossmann an der Stockholm Academy of Dramatic Arts:

Der eLIFE-Trend-Tipp: Mit Muskelkraft kann man nicht nur Brotscheiben toasten. In einem Fitnessstudio lädt man auf diese Weise den Smartphone-Akku.