Eismaschine: Alles, was Sie wissen müssen

Für Eisliebhaber: Leckeres Speiseeis einfach selber machenFür Eisliebhaber: Leckeres Speiseeis einfach selber machen

Egal ob Erdbeere, Schoko oder Vanille: Ein leckeres Eis gehört im Sommer einfach dazu. Sie wollen Ihre Lieblingssorte gern auch jederzeit zu Hause genießen? Dann lohnt es sich vielleicht für Sie, eine Eismaschine anzuschaffen. Aber worauf sollte man beim Kauf achten? Welche Bauarten gibt es? Und wie viel Strom verbraucht so ein Gerät eigentlich? eLIFE gibt die Antworten auf alle wichtigen Fragen.

Welche Arten von Eismaschinen gibt es?

Bei Eismaschinen für den Eigenbedarf muss man generell zwischen zwei verschiedenen Funktionsweisen unterscheiden:

1. Geräte mit Gefrierbehälter

Bei Eismaschinen mit Gefrierbehälter wird die doppelwandige Schüssel, in der die Eiscreme später gerührt wird, zunächst für circa acht bis 24 Stunden im Gefrierfach vorgekühlt. Im Zwischenraum der Wände des Behälters befindet sich eine Kühlflüssigkeit. Ist der Gefrierbehälter kalt genug, wird er zurück in die Maschine gesetzt und die vorbereitete Eismasse hineingegeben.

2. Geräte mit Kühlkompressor

Bei den Geräten mit einem eingebauten Kühlkompressor brauchen Sie keine Vorbereitungszeit, denn der Kompressor kühlt die Eismasse innerhalb kürzester Zeit automatisch auf Minusgrade herunter. In einer solchen Maschine befindet sich ein Kühlmittelkreislauf, der den Eisbehälter kalt werden lässt. Daher sind diese Modelle in der Regel um einiges größer und teurer als Eismaschinen ohne Kompressor.

Für beide Bauarten gilt: Die Maschine sorgt vor allem dafür, dass das Eis schön cremig wird. Denn durch die Rührfunktion vermischt sich die Eismasse mit Luft. Der kalte Behälter entzieht der Masse die Wärme, sodass die Eiscreme langsam gefriert. Der Prozess dauert je nach Menge circa 20 bis 45 Minuten.

Selbst gemachtes Eis: So gelingt die Lieblingssorte auch zu Hause.

Selbst gemachtes Eis: So gelingt die Lieblingssorte auch zu Hause.

Sind Eismaschinen Stromfresser?

Wie viel Strom eine Eismaschine verbraucht, ist natürlich abhängig vom Modell. Einfache Geräte ohne Kühlkompressor sind viel sparsamer als die professionellen Maschinen. Wir zeigen Ihnen, wie viel Strom die unterschiedlichen Maschinen für eine große Portion Eiscreme benötigen und was Sie mit dieser Energie im Haushalt sonst noch machen könnten:

Günstig vs. teuer: Welches Modell ist das richtige für mich?

Eismaschinen gibt es in allen möglichen Preisklassen. Welche sich für Sie lohnt, hängt ganz davon ab, welcher dieser Eistypen Sie sind:

Für Gelegenheitsgourmets:

Hausgemachtes Eis ist für Sie eher ein Spaß für besondere Anlässe? Dann sollten Sie sich für ein günstiges Modell mit Gefrierbehälter entscheiden. Diese gibt es schon ab circa 25 Euro zu kaufen.

Für echte Eisliebhaber:

Wenn Sie am liebsten gleich mehrere Sorten Eiscreme auf einmal herstellen und das mehrmals im Monat, lohnt sich für Sie die Anschaffung einer hochpreisigen Maschine mit Kühlkompressor. Geräte dieser Art kosten etwa ab 150 Euro. Nach oben hin ist die Preisspanne offen: Sogar Eismaschinen für mehrere Tausend Euro gibt es.

Das Grundrezept: Welche Zutaten gehören in ein Milcheis?

Für ein Milchspeiseeis brauchen Sie nur vier einfache Zutaten. Und so geht’s:

  • Eier schaumig schlagen
  • Zucker hinzugeben, bis er sich komplett aufgelöst hat
  • Milch und Sahne unterheben und alles gut verrühren
  • Ihre Lieblingszutaten hinzugeben
  • Masse in die Eismaschine geben

Hausgemachtes Eis: So geht es ohne Eismaschine

Wenn Sie nicht gleich in eine Eismaschine investieren wollen, können Sie Speiseeis auch mit etwas mehr Aufwand ohne elektrische Hilfsmittel herstellen. Im Prinzip funktioniert die Zubereitung nämlich ähnlich. Sie geben alle Zutaten für das Milcheis in ein Gefäß und stellen dies ins Gefrierfach.

Nur den Rührprozess müssen Sie jetzt selbst übernehmen. Damit sich keine Kristalle im Eis bilden, sollten Sie die Masse circa alle 30 Minuten gut umrühren. So bleibt es schön cremig.

Für Wassereis braucht es nur diese praktischen Förmchen.

Für Wassereis braucht es nur diese praktischen Förmchen.

Ganz ohne Umrühren funktioniert es bei Wassereis, denn dieses muss nicht cremig, sondern nur eisig kalt werden. Fertige Formen gibt es günstig im Handel. Je nach Geschmack können Sie zum Beispiel Orangensaft oder Fruchtpüree in die Formen geben. Jetzt Holzstäbchen rein und ab ins Gefrierfach. Fertig ist die sommerliche DIY-Erfrischung!

Das kleine Eis-ABC

Milcheis, Sorbet, Parfait – können Sie die verschiedenen Eissorten unterscheiden? eLIFE hat für Sie eine Übersicht zu den bekanntesten Kreationen erstellt und zeigt, wie sich die unterschiedlichen Sorten unterscheiden:

Die richtige Aufbewahrung für selbst gemachtes Eis

Frisch zubereitetes Eis hält sich über einige Tage in der Gefriertruhe. Aber Vorsicht: Speiseeis, das mit frischen Eiern zubereitet wurde, darf nicht wieder eingefroren werden, wenn es einmal geschmolzen ist! Sonst besteht Salmonellengefahr.