8 Tipps, um beim Kochen Energie zu sparen

Spaß im Doppelpacken: Kochen mit Freunden und dabei Energie sparen.Kochen mit Freunden und dabei Energie sparen – was könnte mehr Spaß bringen?

Kochen ist ein Hochgenuss für alle Sinne. Doch achten Sie von Anfang an auf Ihr Verhalten bei der Zubereitung – denn wie beim Heizen gibt es viele, aber auch ganz einfach umzusetzende Regeln, um dabei weniger Energie zu verbrauchen. Wohl bekomms!

1. Der richtige Deckel

Passen Sie Pfanne und Topf Ihrem Rezept an. Ein zu großer Topf benötigt nur unnötig viel Energie, um das Essen zum Kochen zu bringen. Wer nicht fehlen darf, ist der Deckel. Denn zugedeckt kocht es sich deutlich schneller und sparsamer. Wer zudem einen Glasdeckel nutzt, behält immer den Durchblick. Somit muss der Deckel selten abgehoben werden und die Wärme bleibt im Topf. Wird bei einem Elektroherd ein Deckel zum Kochen genutzt, erreicht man laut der Stromsparinitiative eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent.

2. Gasherd für Trendsetter

Dürfen wir vorstellen? Der Gasherd ist das Hipster-Trendgerät 2016:

Wenn Sie beim Kochen auf Gas setzen, läuft alles deutlich energieeffizienter ab als mit Strom. Denn ein Elektroherd nutzt laut der Stromsparinitiative lediglich 30 Prozent der eingesetzten Primärenergie, beim Gasherd sind es 58 Prozent. Zudem passt er perfekt zum aktuellen Retro-Trend.

3. Was lange gart, wird endlich gut

Bis auf wenige Ausnahmen ist das Vorwärmen des Backofens für die meisten Speisen nicht notwendig. Energiespareffekt laut energiesparende-geraete.de: 20 Prozent. Auflauf, Kuchen und Pizza gelingen auch so. Lediglich die Garzeit verlängert sich etwas. Sowohl Backofen als auch Elektroherdplatte können außerdem einige Minuten früher ausgeschaltet werden, da die Restwärme genügt, um das Essen fertig zu garen beziehungsweise zu backen.

4. Ungeduldige aufgepasst!

Wer richtig Energie und Zeit sparen will, benutzt einen Schnellkochtopf. Dank der verkürzten Garzeit halbiert sich bei einem Elektroherd auch der Stromverbrauch.

5. Zum Kochen genügt ein fingerbreit

Das perfekte Frühstücksei benötigt weniger Wasser, als Sie glauben: Ein Fingerbreit genügt völlig. Denn durch das heiße, verdampfende Wasser wird das Ei ganz von alleine gar gekocht. Das gilt auch für Gemüse: Verzichten Sie daher auf ein Vollbad und lassen Sie das Grünzeug im Dampf garen. So bleiben zudem die Vitamine beim Kochen erhalten.

6. Kleine Küchenhelfer

Küchenhelfer wie zum Beispiel ein Wasserkocher können spürbar dabei helfen, den Energieverbrauch beim Kochen zu senken. Bei Wassermengen von bis zu einem Liter empfiehlt HAUSGERÄTE+ den Griff zum Wasserkocher.

Kochen: Wasserkocher und andere Küchenhelfer können beim Energiesparen in der Küche helfen.

Wasserkocher & Co. können beim Energiesparen helfen.

7. Nichts als heiße Umluft

Wenn Sie die Wahl haben, dann ist Umluft effizienter als Unter- und Oberhitze. Denn bei Umluft verteilt sich die Wärme gleichmäßiger im Backofen. Daher können die Temperatur niedriger eingestellt und zugleich mehrere Bleche benutzt werden. Alle nicht benötigten Backbleche aus dem Herd entfernen, da sie sonst unnötig aufgewärmt werden und der Energieverbrauch steigt.

8. Die Ofentür bleibt zu!

Putzen Sie regelmäßig die Scheibe ihres Ofens, dann fällt auch der Blick in das Innere leichter. So kann die Tür geschlossen bleiben und weniger Wärme entweicht.

Der eLIFE-Extra-Tipp: Vegane und vegetarische Ernährung sind nicht nur leckere Trends, sondern auch deutlich umweltschonender. Wussten Sie, dass für ein Kilo Rindfleisch knapp 15.000 Liter Wasser verbraucht werden? Dahinter verbirgt sich das sogenannte virtuelle Wasser, das notwendig ist, um ein Produkt herzustellen, oder die Menge Wasser, die durch die Produktion verschmutzt wird.

Wir haben hier die richtige Inspiration aus dem Netz für alle, die einmal kosten wollen, wie gut das Essen aus Pflanzen wirklich schmeckt: der Youtube-Channel einfachKochen.