Mann vs. Frau: Wer verbraucht mehr Strom?

Das Geschlechter-Duell beim Stromverbrauch: Verbrauchen Männer oder Frauen mehr Strom?Energieverbrauch der Geschlechter: Er streamt, sie föhnt – doch wer verbraucht mehr?

Während oftmals die Frauen morgens länger im Bad brauchen, sitzen die Männer schon einmal einen ganzen Abend vor dem Computer oder der Spielkonsole. Doch wer verbraucht am Ende des Tages mehr Strom im Haushalt? Dieser Frage ging das Marktforschungsinstitut TNS Emnid nach, mit zum Teil verblüffenden Erkenntnissen. eLIFE hat die überraschendsten Punkte für Sie und Ihn zusammengestellt:

1.   Frauensache: Stromverbraucher Föhn

Beim Haareföhnen liegen die Frauen in Puncto Stromverbrauch klar vorne, weil 82 Prozent der Männer gar nicht zum Föhn greifen.

Beim Haareföhnen verbrauchen Männer ganz klar weniger Strom als Frauen.

Nirgendwo unterscheiden sich Männer und Frauen deutlicher als beim Thema Föhn. Laut Umfrage föhnt sich knapp ein Viertel der Frauen täglich zehn bis zwanzig Minuten. Ganz anders die Männer: Über 80 Prozent von ihnen setzen auf die energiesparende Kombination aus Handtuch und Lufttrocknen. Auf diese Variante setzen in der Frauenwelt nur ein knappes Viertel der Befragten. Ein klarer Punkt beim Stromverbrauch im Bad für die Männer!

2.   Männersache: Energetische Spielkonsole

Bei beiden Geschlechtern sind Spieler eine eher seltene Spezies. Wird jedoch an der Konsole oder am Computer gezockt, dann liegen die Männer vorne. Rund 27 Prozent der Männer und nur etwa 23 Prozent der Frauen spielen täglich bis zu eine Stunde. Ein knapper Punkt für die Frauen!

Pro Monat verbringen Männer also vier Stunden länger mit Computerspielen als die Damen. Mit der dafür benötigten Energie könnten Frauen zum Beispiel bis zu 800 Stunden telefonieren. Das tun sie nämlich häufiger als Männer. Letztlich verbraucht das Aufladen des Handys aber weniger Energie. Wie viel genau, erfahren Sie hier.

3.   Männersache: Ein PC reicht nicht aus

Dauernutzer haben einen höheren Stromverbrauch: Männer sitzen länger am Computer als Frauen.

Männer benutzen häufiger den Computer, Frauen telefonieren häufiger.

Laptop, PC, Tablet und ein Smartphone, technische Geräte erleichtern den Alltag. Ob man alle Geräte zu Hause benötigt, sei dahingestellt. 29 Prozent der Single-Haushalte, die von Männern bewohnt werden, besitzen alle vier Geräte. Frauen, die alleine leben, benötigen anscheinend nicht so viel Technik. Hier sind es nur sieben Prozent, die alles besitzen.

Obwohl diese Geräte inzwischen sehr energieeffizient laufen, wird der Energieverbrauch auch durch das Nutzungsverhalten beeinflusst. Hier liegen die Frauen erneut vorne: Bei 40 Prozent der Männer ist der Rechner länger als drei Stunden täglich an. Das ist nur bei 23 Prozent der weiblichen Befragten der Fall. Zwei klare Punkte für die Frauen!

4.   Frauensache: Je größer, desto besser

Überraschung beim Duell im Stromverbrauch: Frauen besitzen mehrheitlich die größeren TV-Geräte.

Überraschender Energievergleich: Frauen besitzen im Vergleich zu Männern größere TV-Geräte.

Überraschung im Wohnzimmervergleich: Bei der Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid kam heraus, dass Frauen die größeren TV-Geräte besitzen. Rund 18 Prozent der weiblichen Single-Haushalte besitzen einen Fernseher mit einer Bildschirm-Diagonale zwischen 101 und 140 Zentimetern. Das können im Vergleich nur zehn Prozent der Männerhaushalte behaupten, 35 Prozent von ihnen blicken auf eine Fernsehfläche mit weniger als 60 Zentimetern.

Neigt die Damenwelt etwa auch dazu, mehr TV zu schauen? Ja, etwa 37 Prozent der Frauen sehen am Tag zwischen drei bis acht Stunden fern. Bei den Männern sind es nur 28 Prozent, die eine ähnliche Zeit vor dem TV verbringen.

 

Das eLIFE-Fazit: Auch beim Energieverbrauch scheint sich eine Gender-Gleichheit einzustellen. Sicherlich, Männer spielen vielleicht immer noch länger am Computer und besitzen auch mehr Geräte als Frauen, allerdings gönnen sich Frauen auch ihren Geräte-Luxus. Sie schauen mehr fern und kaufen sich daher auch gerne ein größeres TV-Gerät. Außerdem telefonieren sie länger und trocknen ihre Haare auch lieber mithilfe eines Föhns. Alles in allem eine ausgeglichene Sache.